Der Mobilitäts- und SPNV-Nahverkehrsplan
Im Dezember 2022 fiel mit dem ersten „AK Nahverkehrsplan“ der Startschuss zur Fortschreibung und Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans von 2016.
Mitte 2025 konnte go.Rheinland ein knapp 300-seitiges Werk veröffentlichen, das die Entwicklung des SPNV im Rheinland bis zum Jahr 2040 abbildet und erstmals auch über die Schiene hinausgeht. Denn auch die Aktivitäten zur integrierten Verkehrs- und Mobilitätsgestaltung finden ihren Platz in dem umfassenden Werk.
Vereint für die Mobilität im Rheinland
go.Rheinland hat sein Aufgabenspektrum über die klassische SPNV-Aufgabenträgerschaft und die Förderung in den vergangenen Jahren im Sinne des ÖPNVG NRW und der eigenen Satzung erweitert. Dort ist das Hinwirken auf eine integrierte Verkehrsgestaltung verankert (§ 5 ÖPNVG NRW bzw. § 3 Satzung für den Zweckverband go.Rheinland).
Die vielschichtigen Aufgaben und damit verknüpfte Verbundaufgaben von AVV und VRS, die sich unter diesem Passus subsummieren lassen, wurden bei der Fortschreibung und Weiterentwicklung des Mobilitätslans von Beginn an mitgedacht. Folgerichtig wurde auch der Name des ursprünglichen Nahverkehrsplans erweitert. Mit der Bezeichnung „Mobilitätsplan“ wird deutlich, dass go.Rheinland als Mobilitätsverbund auf eine umfassende Gestaltung der Mobilität im Rheinland hinwirkt – mit dem SPNV als Rückgrat und Kern der Arbeit.
So entstand das neue Werk
Seit 2023 haben sich die Projektteams der Nahverkehrsplan-Fortschreibung von go.Rheinland, VRR und NWL mindestens einmal im Monat zusammengesetzt. Neben dem Erfahrungsaustausch wurde auch die strukturelle Harmonisierung von Nahverkehrsplänen der SPNV-Aufgabenträger in NRW angestrebt. Die heutige Struktur des „Mobilitätsplan/SPNV-Nahverkehrsplan 2025“ mit den Teilen A (Grundlagen), B (SPNV-Nahverkehrsplan) und C (Integrierte Verkehrs-/Mobilitätsgestaltung) ist das Ergebnis dieses Harmonisierungsprozesses.
Der Mobilitätsplan/SPNV-Nahverkehrsplan 2025 wurde auch als „Grundgesetz für den Nahverkehr im Rheinland“ bezeichnet.
Vor Veröffentlichung des neuen Mobilitätsplans wurde erstmals eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.
Insgesamt knapp 170 – vereinzelt kritische, aber durchweg konstruktive – Stellungnahmen konnten somit vor der Finalisierung des Mobilitätsplans berücksichtigt werden.

