Begehbares Kunstwerk:
das Graffiti-Projekt an der Station Niederdollendorf.
Der Bahnhof Niederdollendorf wird im Zuge der Korridorsanierung am Rechten Rhein umfassend erneuert: Der Hausbahnsteig wird modernisiert, ein neuer Außenbahnsteig gebaut und auch Dächer, Beleuchtung sowie die Bahnsteigausstattung werden aufgewertet. Hinzu kommen neue Zuwegungen und Rampen, taktile Wegeleitung, Beschilderung und eine digitale Fahrplananzeige.
Mit dem Rückbau des bisherigen Zwischenbahnsteigs und dem Neubau eines Außenbahnsteigs wird die Struktur der Station übersichtlicher und funktionaler. Niederdollendorf steht damit beispielhaft für das, was entlang der rechten Rheinstrecke an vielen Orten passiert: Bestehende Bahnhöfe werden weiterentwickelt und attraktiver gestaltet.
Mit dem Kunstgraffiti knüpft das Projekt genau an diesem Gedanken an. Wo modernisiert und erneuert wird, kann auch Gestaltung neue Wirkung entfalten: Kunst macht Bahnhöfe sichtbarer, freundlicher und unverwechselbarer. So wird Niederdollendorf nicht nur funktional aufgewertet, sondern auch als Ort erlebbar, an dem Mobilität und Gestaltung zusammenkommen.
Eckdaten
| Station | Niederdollendorf |
| Elemente | Personenunterführung |
| Programm | Eigenmittel der Stadt Königswinter |
Das Projekt befindet sich hier:

Und so kommst Du hin!
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Sanierung der Station in 2026
Im Rahmen der “Korridorsanierung rechter Rhein” der DB InfraGO AG ab Juli 2026 werden Stationen entlang der Strecke umfassend saniert, darunter auch die Station Niederdollendorf. Folgende Modernisierungen sind geplant:
Erneuerung des Hausbahnsteigs und Neubau des Außenbahnsteigs
Dachmodernisierung an den Bahnsteigen
Neubau von Zuwegungen und Rampen
Erneuerung der Beleuchtungsanlagen
Modernisierung der Bahnsteigausstattung
Neubau taktile Wegeleitung und Beschilderung
Digitale Fahrplananzeige
Das Kunstgraffiti in der Unterführung bleibt dabei erhalten.
Mehr Infos zur Korridorsanierung finden Sie auf der Seite der Deutschen Bahn.
Die wichtigsten Fahrplanänderungen während der Baumaßnahme finden Sie in unserer Baustellenübersicht.
Mehr Eindrücke von der Station Niederdollendorf
Niederdollendorf:
Streetart mit kleinen Auszeiten verbinden.

Bredershof
Mitten im historischen Ortskern von Niederdollendorf empfängt der Bredershof in einer charmanten Hofanlage mit gemütlichen Stuben, Weinhaus-Atmosphäre und wechselnder Küche. Ob als genussvoller Abschluss eines Spaziergangs am Rhein oder als Einkehr nach dem Blick auf die Streetart an der S-Bahn-Station: Hier trifft rheinische Auszeit auf Siebengebirgs-Flair.


Restaurant Rheingenuss
Direkt am Rhein gelegen, macht das Restaurant Rheingenuss seinem Namen alle Ehre: moderne Küche, ausgewählte Weine und der Blick aufs Wasser verbinden sich zu einer entspannten Pause am Niederdollendorfer Rheinufer. Ideal für alle, die nach der Graffiti-Kunst an der Station noch ein bisschen bleiben und den Rhein genießen möchten.


Brückenhofmuseum
Das Brückenhofmuseum in Oberdollendorf ist ein kleines Heimatmuseum mit besonderem Charme. In einem alten Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert erzählt es von Ortsgeschichte, Weinbau, Vereinen und dem Leben am Siebengebirge. Ein lohnender Abstecher für alle, die hinter die Kulissen der Region schauen möchten.


Katholische Kirche St. Michael
Die katholische Kirche St. Michael gehört zu den geschichtsträchtigen Orten in Niederdollendorf. Ihr romanischer Chorturm reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, das neugotische Langhaus prägt bis heute das Ortsbild. Wer gerne historische Architektur entdeckt, findet hier einen ruhigen Zwischenstopp mit viel Atmosphäre.


Historische Boje
Am Rheinufer von Niederdollendorf erinnert eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit an die Verbindung nach England: Die historische Hochseeboje stammt aus der Humber-Mündung und wurde 1974 von der Partnerstadt Cleethorpes geschenkt. Nach ihrer Restaurierung 2024 ist sie wieder ein markanter Treffpunkt am Fähranleger – und wird an jedem 2. Mai beim Bojenfest gefeiert.











